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Tipps zum richtigen Umgang mit der Atemtechnik

Nachfolgend haben wir einige Tipps zur Pflege Ihrer Atemtechnik aufgelistet. Sollten sie unsere Tipps befolgen, werden sie die Lebensdauer ihrer Atemtechnik deutlich erhöhen. Weiterhin wird es Ihnen zusätzliche Kosten ersparen.

 

1) Beim Eintauchen der zweiten Stufen, im drucklosem Zustand, z. B. ins Wasser, oder in so

genannten Spülbecken, nicht die Luftdusche drücken oder im Spülwasser schnell hin und her

bewegen. Beim Drücken der Luftdusche wird die Einatemmembrane eingedrückt. Dadurch dringt

Wasser in die zweite Stufe und kann den Ventilsitz zerstören. Wenn nun zusätzlich die zweite Stufe

hochgehalten wird, fließt das Wasser sogar bis in die erste Stufe und zerstört/ schädigt diese zusätzlich.

2) Nie darf Wasser/Salzwasser in den DIN / INT Anschluss der ersten Stufe gelangen.

Bitte auf folgendes achten:

- herabtropfendes Wasser von nassen Haaren vermeiden

- Atemtechniken ohne Schutzkappe nicht unter z. B. nassen Neopren- Anzügen legen

- Auf keinen Fall die Erste Stufen, nach dem Abschrauben wieder an das Ventil der Pressluftflasche

halten und Luftventil aufdrehen. Anmerkung: Im Ventil der Flasche ist Restwasser vorhanden,

wird nun die Luft aufgedreht und in die erste Stufe geblasen wird Restwasser mit dem Flaschendruck

in die erste Stufe gepresst. Dieses zerstört oder schädigt die erste Stufe schwer. Der Sinterfilter

bildet Kupfer Oxid, dass höchst toxisch ist und die Lunge schädigen kann. Weiterhin kann

dadurch die Durchflussmenge der Luft derart eingeschränkt werden, dass ein Versagen der

Atemtechnik möglich ist. Nasse Kappen die auf den DIN- Anschluss geschraubt, oder gesteckt

werden bewirken gleiches.

Allgemeiner Pflegehinweis

Atemtechniken sollten nach dem Tauchgang mit einer trockenen Schraubkappe auf dem DIN / INT -

Anschluss der ersten Stufe versehen werden. Wenn die Atemtechnik dann kreisförmig zusammengelegt

wird und mit Süßwasser abgeduscht wird, hält ihre Atemtechnik bedeuten länger.

3) Sie haben Produkte verschiedener Hersteller zusammengefügt

z. B. einen Oktopus des Herstellers „Scubapro“ an eine erste Stufe des Herstellers „Poseidon“.

Derjenige, der diese Komponenten zusammenfügt (ohne eine evtl. Freistellung des/der eigentlichen

Hersteller/-n in diesem Fall Scubapro und Poseidon), wird automatisch zum Produkthersteller des

ganzen, mit allen rechtlichen Verpflichtungen. Diese erstrecken sich von der Gewährleistung und

Bereitstellung der Ersatzteile bis zur alleinigen Haftung bei z.B. einem Unfall

Nach § 1 PHG wird der Produkthersteller zum Ersatz von Personen- und Sachschäden verpflichtet, die

durch Fehler des Produkts verursacht sind. Der wichtigste Unterschied zur deliktischen Haftung nach §

823 BGB ist die fehlende Verschuldungsvoraussetzung: von Vorsatz oder Fahrlässigkeit wird nicht

gesprochen; der rechtspolitische Kern des Produkthaftungsgesetzes ist die Einführung der

verschuldensunabhängigen Haftung

4) Vor Inbetriebnahme, unter Druck setzen, der Atemtechnik sollte ein Verbraucher, wie zum Beispiel die

Luftdusche der zweiten Stufe/ Oktopus, gedrückt werden. Nur so wird sich der DTG Druck von 200 bar

langsam in der ersten und zweiten Stufe aufbauen, dies schont vor allem den Ventilsitz der ersten Stufe.

Wird hingegen einfach nur das Ventil aufgedreht, schlägt mit vollen 200 bar DTG Druck das Ventil/ der

Kolben in den Sitz, was einer Belastung von ca. 100 Tauchgängen entspricht.

 

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